Gutes tun für einen Tag

Gutes tun für einen Tag

ETECTURE beim Freiwilligentag in Frankfurt.

Das Engagement für das Bürgerinstitut besteht bereits seit den Anfangsjahren von ETECTURE. Christian Schwab, Geschäftsführer und Gründer von ETECTURE, suchte damals nach Partnern für ein ehrenamtliches Engagement. Daraus ist die langjährige Freundschaft mit dem Bürgerinstitut entstanden, das von ETECTURE auch bei der Pflege der Institutswebseiten unterstützt wird. Doch dabei wollen wir es nicht belassen. So machte sich auch beim Freiwilligentag 2015 eine kleine Delegation von ETECTURE-Mitarbeitern im Kinderhaus Frank in Sossenheim nützlich.

Das Kinderhaus Frank ist eine Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen. Aufnahme finden zumeist Kinder und Jugendliche mit schweren mehrfachen Behinderungen und besonders hohem Pflegebedarf. Ziel der Einrichtung ist es, den behinderten Kindern und Jugendlichen durch individuelle Förderung und soziale Erfahrung zu ermöglichen, die eigene Persönlichkeit zu erfahren: eigene Fähigkeiten, Bedürfnisse, Interessen zu entfalten, in die Gemeinschaft einzubringen, Interessen anderer akzeptieren lernen und damit insgesamt ein positives Selbstwertgefühl zu gewinnen. Aktuell leben in den Wohngemeinschaften des Kinderhauses ca. 20 Kinder und Jugendliche, die von ebenso vielen Mitarbeitern 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche aufopferungsvoll betreut werden.

Der Garten ist für das Kinderhaus dabei von besonders wichtiger Bedeutung. Mit Hacke, Spaten und Besen bewaffnet wurde diesem von den sieben Freiwilligen zu Leibe gerückt. Es galt Unkraut zu jäten, Blumen zu Pflanzen und den Sandkasten zu reinigen. Doch was wäre ein valider Plan, wenn sich dieser nicht schon nach kurzer Zeit wieder wandeln würde.

Schon kurz nach dem unsere Helfer begonnen haben die Wegplatten (welche zur Sicherheit der Kinder aus Gummi sind) vom Unkraut zu reinigen, stellte sich heraus, dass das Herausreißen des Unkrauts aus den Fugen nicht nur sehr anstrengend, sondern auch sehr ineffektiv war. Und so blieb es nicht bei einer einfachen Reinigung der Platten. Stattdessen wurde „das Übel“ direkt bei der Wurzel gepackt, der Weg flächendeckend abgedeckt und das Unkraut komplett unter den Platten herausgeholt.

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So zeigten die Mitarbeiter von ETECTURE einmal mehr, dass man Agilität nicht nur bei der Softwareentwicklung leben kann.

„Es war ein toller Tag und eine schöne Abwechslung! Gartenarbeit, viel Sonne und nette Menschen. Was möchte man mehr? – Unser Muskelkater morgen wird es uns mit Sicherheit danken,“ so die gut gelaunte Rückmeldung von Wolfram C. Lotz, einem der fleißigen ETECTURE-Helfer.

Dieses Projekt war nur eines von vielen im Rahmen des Freiwilligentags des Bürgerinstituts Frankfurt, der jedes Jahr stattfindet. Es gab zahlreiche weitere Mitmach-Projekte im Raum Frankfurt, Offenbach und Maintal.

Vielen Dank an alle ETEs, die sich auch dieses Jahr wieder engagiert haben und bei einem dieser Projekte freiwillig und ehrenamtlich geholfen haben!

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Petra Kregelius-Schmidt
Marketing & Event Manager