Team Offsite ETECTURE Düsseldorf

Team Offsite ETECTURE Düsseldorf

We are one family

Pünktlich um 10 Uhr öffneten sich die Tore des historischen Vierkant Bauernhofs in Grevenbroich-Allrath für unser zweitägiges Team-Event. Nach der Begrüßung durch den Hausherrn und einer kurzen Führung durch die Unterkunft stellten uns Jutta und Dirk das umfangreiche Programm vor, das sie für uns erdacht hatten und das uns offensichtlich vom gemütlichen Sonnenbaden im Innenhof abhalten sollte. Man hatte uns scheinbar, trotz gegenteiliger Beteuerungen, doch zum Arbeiten hierher gelockt. Vertraue niemals einem Chef!

Tag eins: „Wer wir sind“

Der erste Programmpunkt war eine klassische Vorstellungsrunde, in der jeder die Möglichkeit bekam, sich aufgrund eines kurzen Fragebogens dem Team vorzustellen. Sowohl für die neuen Teammitglieder als auch für die alten Hasen gab es einige überraschende Einblicke, da alle Teammitglieder sehr ehrlich und humorvoll über ihren Lebenslauf und ihre Erfahrungen im Team berichteten. Das Leben eines Webworkers ist in der Regel alles andere als langweilig und schon bald hatten wir den vorgesehenen Zeitrahmen gesprengt. Letztlich entfiel deshalb ein für den ersten Tag vorgesehener Programmpunkt, aber der offene Austausch über unsere Biographien und die sich daraus entwickelnden Gespräche verbesserten das Verständnis füreinander und werden für unsere zukünftige Zusammenarbeit eine wesentliche Bedeutung haben.

Nach dem Mittagessen konnten wir uns aktiv als Team in der Marshmallow-Challenge beweisen. Aufgeteilt in zwei Gruppen bekamen wir die Aufgabe einen freistehenden Turm aus 20 Spaghetti, 1 m Tape, 1 m Schnur und einem Marshmallow zu bauen. Auch als analoge Baumeister hatten wir aufgrund unserer agilen Methoden schnell erste Entwürfe für einen „fancy“ Turm auf selbsttragender Hartweizenbasis. Im frühen Prototyping wurde von beiden Gruppen eher auf Standfestigkeit, als auf Höhe gesetzt, lediglich der frühe Erfolg stieg einem Team zu Kopf und das Projekt „Turm zu Grevenbabel“ scheiterte kläglich. Das Bauwerk des Gewinnerteams trug noch bis zum späten Abend stolz seinen Marshmallow auf der Spitze, bis es, aufgrund eines nicht dokumentierten Zwischenfalls, einstürzte.

Beschlossen wurde der offizielle Tag mit einer Retrospektive, in der wir das Erreichte einer kurzen Bewertung unterzogen, die überwiegend positiv ausfiel. Lediglich der nahegelegene Kirchturm bekam für sein ständiges und sehr ausgiebiges Geläut eine eher schlechte Kritik, die als „Glockenterror“ in unserer Dokumentation verewigt wurde.

Der gesellige Abend mit Grillgut, Riesling, Mühlenkölsch und reichlich guter Musik dauerte noch bis in die frühen Morgenstunden.

Tag zwei: „Wo wollen wir hin“

Nachdem der erste Tag der Vergangenheit und der Gegenwart gewidmet war, an dem wir nicht nur viel über den Einzelnen, sondern auch viel darüber erfahren haben, wo wir uns als Team befinden, war der zweite Tag der Zukunft gewidmet.

Zunächst sollten wir kurz beschreiben, wie wir uns „den himmlischsten Job auf Erden“ vorstellen (für die passende Atmosphäre sorgte verlässlich das Geläut des Kirchturms) und welche herausragenden Momente unser bisheriges Berufsleben uns geboten hatte. Aufbauend darauf wurde abermals in Gruppenarbeit gesammelt, wie wir gemeinsam die Zukunft von ETECTURE Düsseldorf gestalten wollen.

Dabei ging es nicht nur um Ideen für die inneren Abläufe im Team und für das Büroumfeld, sondern auch für die Zusammenarbeit mit den anderen ETECTURE Standorten sowie unseren Kunden. Wir hatten unter anderem nachhaltige Diskussionen über das Wie der Remote-Arbeit, darüber, dass wir uns gegenseitig noch besser unterstützen wollen, indem jeder etwas mehr T-Shaped wird und was wir uns von neuen Teammitgliedern erhoffen. Heraus kamen erstaunlich bodenständige Wünsche: wir erwarten gar nicht die eierlegende Wollmilchsau. Wichtig ist uns vielmehr, dass neue Kollegen für das Web brennen und Lust darauf haben, mit uns zusammen hervorragende Software zu bauen.

Was bleibt neben der umfangreichen Dokumentation, die Grundlage für viele weitere Gespräche und Planungen sein wird? Das tolle Gefühl, dass wir innerhalb von zwei anregenden und lustigen Tagen als Team weiter zusammengewachsen sind. Und dass unsere Zusammenarbeit eine freundschaftliche Basis bekam, die uns in den nächsten Jahren helfen wird, verschiedensten digitalen Projekten Leben einzuhauchen.

Autor: Holger Weischenberg, Software Developer