Work@Travel Valencia

Work@Travel Valencia

Reisebericht, die 2.: Und los geht’s!
Krankheitsbedingt, dieses Mal leider mit etwas Verzögerung…

Rund eine Stunde habe ich nun Zeit bis meine Wäsche fertig ist. Waschen inkl. WLAN-Spot. So stellt man sich das vor. Es ist schon wirklich traurig wie man dahinsiecht, sobald das monatliche Datenvolumen aufgebraucht ist… 😛

Jetzt aber zur Sache! Was ist die letzten paar Tage passiert?

Ursprünglich stand nach Barcelona nun Madrid auf dem Plan. Hier wollte ich meine ersten Vor-Ort Termine wahrnehmen. Aber da auch in Spanien aktuell Urlaubszeit ist und zuvor bestätigte Termine teilweise spontan via Mail abgesagt wurden, hatte sich Madrid leider als Ziel praktisch erübrigt.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass die Zeit aufgrund der generell anfallenden Tätigkeiten ohnehin knapp bemessen gewesen wäre. Dennoch bin ich etwas enttäuscht, dass mir dieser Pfeiler meiner Reise gerade wegzubrechen droht. Wobei ich zumindest noch ein Eisen im Vor-Ort-Termin-Feuer habe. Also Daumen drücken!

Wie gesagt, sonst gibt es aber auch genug zu tun. Wer glaubt ich würde mich den ganzen Tag nur an der Sonne und Sangria laben, irrt!

Anstatt Madrid wurde es nun Valencia. Und ich muss sagen, das war nicht die schlechteste Entscheidung!

Haben sich die Sprachkenntnisse verbessert?

Yoah…doch. Zumindest wird das Auftreten mit den paar Brocken Spanisch sicherer. Ein Gespräch führen? Naja, sagen wir mal so: meine Gegenüber reden mehr als ich. 
Aber immerhin: den Anfang zu machen fällt mir nicht mehr schwer.
Bewaffnet mit fünf vorbereiteten Sätzen ging es also zur Rezeption, um die Reservierung von Freitag auf Sonntag zu verlängern. Man hat mich verstanden! Was genau ich gebucht hatte, konnte ich allerdings erst der Rechnung entnehmen…

Wie war Valencia?

Hat mir tatsächlich ein wenig besser gefallen als Barcelona. Auch wenn sich beide Städte nicht viel schenken. Von dem was ich gesehen habe, hat Valencia aber scheinbar mehr auf kultureller Ebene zu bieten. Kulinarisch gesehen gibt‘s ebenfalls keine Beanstandungen. 😉

Mein einziger Tipp an dieser Stelle: einfach draufloslaufen und die Stadt auf sich wirken lassen. Insbesondere der Stadtkern hat einige spannende Orte zu bieten und auch der Strand ist einen Besuch wert.

Meine Top 3:

1. Die Unterkunft die ich hatte. Ein absolutes Preis-Leistungs-Ideal! Eine Art Studentenwohnheim, das aber auch Normalbürgern und Urlaubern zur Verfügung steht. Einfach, aber sehr sauber. Bequemes Bett, Täglicher “roomservice”, Gym sowie Billiard und Tischtennis. Und das Beste für mich: Wifi ist grandios! Arbeiten hier also wirklich bequem. Und das Ganze für ca. 200€ für eine Woche.
2. Miguelete Valencia
3. Roadtrip: Valencia -> Bocairent -> Ilfach -> Alicante. Eine Hammerstrecke! Ich bin halt doch mehr der Naturbursche 😀

Was macht die Arbeit?

Nach wie vor unverändert: Sehr erfolgreiches Arbeiten, wie im Büro, dank stabilem Netz. Ohne das wäre ein Arbeiten für mich undenkbar. Gerade in einer Rolle, die viel Kommunikation mit sich bringt.
Der Monatsabschluss, neu anstehende Projekte sowie eine Reihe von Urlauben wollten organisiert und vorbereitet werden. Und weiterhin sind wir auch auf der Suche nach neuen Kollegen, by the way. Schaut mal hier: http://www.etecture.de/jobs/

Die ersten Erkenntnisse meiner Work@Travel-Reise: Wenn du in einer kommunikativen Rolle unterwegs bist und entsprechend viele Termine inkl. Telefonieren auf der Agenda hast, dann informiere dich vorab sehr gut, wo und wie du dem nachgehen kannst.
Klar, WLAN gibt‘s an vielen Orten. Aber kann und mag ich mich da den ganzen Tag aufhalten? Werde ich durch die Umgebung selbst gestört oder störe ich vielleicht andere? Kann ich dort sinnvoll arbeiten, wenn ich mehr als meinem Laptop brauche?
Das gilt sowohl für co-working Spaces, als auch für Cafés und andere öffentliche Einrichtungen. Nicht zuletzt aber auch für die Unterkünfte.

In Valencia konnte ich nahezu Vollzeit aus meiner Unterkunft heraus arbeiten. Mal auf dem Zimmer, mal in der Lobby oder mal draußen in der Sonne. Das war hervorragend und hat das Arbeiten wirklich bequem gemacht.
Jetzt bin ich in Alicante und soweit scheint die Arbeitsumgebung nicht ganz so optimal zu sein.

So, die Wäsche ist fertig. Also bis bald Nachbarn!

¡Muchos Saludos desde Alicante!

Urs

 

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