SWK Bank: Dialogorientierter Ansatz für einfache und angenehme Nutzung

SWK Bank ETECTURE

Mit ihrer Erfahrung im User Experience Design hat unsere Kollegin Sarah Jacoby, Experience Consultant und Product Owner, mit ihren Ideen entscheidend dazu beigetragen, dass wir die SWK Bank als Kunden gewinnen konnten. In diesem Kurz-Interview blicken wir gemeinsam auf das Webseitenrelaunch-Projekt zurück.

 

Man kann durchaus sagen, dass du einen großen Anteil daran hast, dass wir die SWK Bank als Kunden gewinnen konnten, oder, Sarah?

 

Sarah Jacoby: Ja, irgendwie gehöre ich zu den Hauptschuldigen, die die SWK Bank als Kunden für ETECTURE gewinnen konnten. Wir sind kurzentschlossen in die Ausschreibung gegangen. Gemeinsam mit einem Designer aus unserem Netzwerk habe ich die Aufgabe angenommen. Darüber hat sich später nach dem Gewinn des Auftrags im weiteren Projektverlauf auch die Zusammenarbeit mit der Agentur Mintley ergeben.

 

Wie habt ihr die Idee und die Präsentation für den Kunden entwickelt?

 

Sarah: Obwohl wir wenig Zeit hatten, haben wir zunächst eine Konkurrenzanalyse durchgeführt. Wir haben nach modernen, zielführenden User Experience-Lösungen im Banken- und Finanzsektor gesucht, um Anregungen zu sammeln. Daraus haben wir eine Grundidee für die Zielgruppe entwickelt, die überwiegend aus jüngeren Männern besteht. Im Rahmen des Pitches haben wir unsere Idee über einen Storytelling-Ansatz präsentiert. Dafür haben wir direkt eine konsistente und zielgruppenbasierte Visualisierung mit einer dazu passenden Bildsprache entwickelt, die auf Illustrationen basiert und die angestrebte User Experience bestmöglich unterstützt.

 

Zudem haben wir eine neue moderne Schriftart gewählt, die wir der SWK Bank auch für den Relaunch empfohlen haben. Mit unseren Ideen konnten wir alle Beteiligten von SWK überzeugen und haben den Pitch gewonnen. Wir sind dann mit gemeinsamen Konzeptions- und Technikworkshops mit dem SWK-Team in das Projekt gestartet.

Sarah Jacoby ETECTURE

Habt ihr in den Workshops die Ideen weiter ausgearbeitet? Und was sind die Eckpfeiler des Konzepts?

 

Sarah: Genau, wir haben unsere Design-Ideen im Rahmen eines Konzeptionsworkshops mit dem Kunden diskutiert und konkretisiert. Im Anschluss haben wir die Ergebnisse dann in eine Basis-Konzeption überführt. Ziel war es, innovative Lösungen für den ersten Schritt auf dem Weg zu einem Kredit zu finden. Die Online-Konfiguration von Krediten ist komplex. Diese Komplexität wollten wir reduzieren, den komplizierten Prozess einfach, fehlertolerant und übersichtlich gestalten, um eine angenehme Nutzung für die Kunden der SWK Bank zu ermöglichen. Ein klarer Eckpfeiler unserer Lösung ist der dialogorientierte Ansatz. Wir nehmen damit die Strategie der SWK auf, eine Bank mit echten Ansprechpartnern zu sein, die den Kontakt mit ihren Kunden sucht. Die klare, reduzierte Struktur und die einfache, aber eindeutige Benutzerführung sind ebenso entscheidende Teile unseres Ansatzes. Dazu gehört auch eine lockere, ungezwungene Kommunikation mit leicht verständlichen, kurzen Texten. Auch die Entscheidung für Illustrationen anstelle von Fotos für die visuelle Umsetzung der Webseite sorgt für eine unkomplizierte Nutzung und einen hohen Wiedererkennungswert – gerade auch in anderen Medien oder in Marketingkampagnen.

 

Was findest du besonders gelungen an der Webseite?

 

Sarah: Da gibt es viele Punkte. Ich mag die Illustrationen sehr. Die gesamte Umsetzung der Konfiguration für die verschieden Kreditprodukte finde ich gelungen – da steckt aber auch unheimlich viel Arbeit drin. Kunden sehen jederzeit, in welchem Schritt sie sich befinden und haben ihre Eingaben aus den vorhergehenden Schritten im Blick. Dazu erhalten sie ein direktes visuelles Feedback, wenn sie ihre Eingaben machen, ohne dass sie den Überblick verlieren. Der ganze Prozess wurde für die Nutzer stark vereinfacht und soweit wie möglich verschlankt. Besonders freue ich mich, dass es viele unserer ursprünglichen Ideen in den Livebetrieb geschafft haben. Das Drop-Down-Menü zur Auswahl der SWK-Produkte gehört dazu. Das finde ich super.