Der Weg zum Softwareentwickler in den Anfängen des PCs

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Wer arbeitet eigentlich bei ETECTURE? Wer steckt hinter den digitalen Visionen und Innovationen? In regelmäßigen Abständen stellen wir auf unserer Seite unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor und geben einen exklusiven Einblick in unseren Arbeitstag. Heute: Heinz-Werner Neuhaus, Senior Software Developer bei ETECTURE.

 

Heinz-Werner ist bereits seit 15 Jahre bei ETECTURE und hat damit die Firma quasi in ihren Anfängen miterlebt. Damals - in den Anfängen von ETECTURE - waren wir noch eine Agentur bei Ogilvy und bestanden aus gerade einmal 21 Mitarbeitern. Heute besteht unser Team aus über 150 Mitarbeitern an drei Standorten und ist damit deutlich gewachsen.

 

Auch Heinz-Werner ist in den letzten 15 Jahren nicht stehengeblieben. Primär versteht er sich als Backend Softwareentwickler und hier, bei der Entwicklung und den Operations, liegt auch sein Herzblut. Zurzeit arbeitet er viel mit Java, früher hat er mit der Programmiersprache Perl gearbeitet. Durch seinen unermüdlichen Einsatz hat Heinz-Werner im Unternehmen immer mehr Verantwortung übernommen und auch jüngere Mitarbeiter in ihren Anfängen begleitet. Gerade in seiner Rolle als Teamleiter sind in letzter Zeit vermehrt Funktionen wie Bewerbungen, fachliche Weiterbildungen seines Teams und das Staffing von Projektteams dazugekommen.

 

Ein Quereinsteiger auf dem Weg zu ETECTURE

Heinz-Werners Werdegang, der ihn schlussendlich zu ETECTURE brachte, war durchaus abwechslungsreich oder wie er es ausdrückt: "Eigentlich bin ich in die Welt der Informatik hineingerutscht". Ursprünglich kommt Heinz-Werner tatsächlich aus den Sozial- und Politikwissenschaften. Nach seinem Studium an der Universität-Gesamthochschule Essen, welches er mit einem Diplom in Sozialwissenschaften (Schwerpunkt empirische Sozialforschung und amerikanische Außenpolitik) abschloss, begann er seinen ersten Job an der Universität Essen.

 

Auch hier ein Quereinstieg: Im Fachbereich Sport betreute er die Datenerhebung für die Sportlehrerausbildung. Als die Stelle auslief, wie dass bei Stellen im öffentlichen Dienst oft der Fall ist, fand er an der Universität im Hochschulrechenzentrum eine Stelle und fing dort an zu entwickeln und zu programmieren.

 

Über seine Studienzeit weiß er kuriose Dinge zu berichten, die heute kaum noch vorstellbar sind:

 

"Informatik habe ich nicht studiert, das war damals aber auch schwer möglich, man konnte natürlich schon Informatik studieren, allerdings stand das zumindest bei mir überhaupt nicht im Fokus. In der Alltagswelt gab es keine Computer. Rechner waren riesige Monster und als Sozialwissenschaftler wurde man im Rechenzentrum der Universität immer von den Terminals weggescheucht, damit die Naturwissenschaftler dort arbeiten konnten. Aus diesem Grund haben wir uns damals immer reingeschlichen und immer, wenn die Leistungsfähigkeit von den Rechnern nicht mehr gegeben war wurden wir von den Operatern wieder rausgeschmissen."

 

Zusätzlich erschwert wurde die Arbeit dadurch, dass es keine Schreibprogramme oder E-Mails gab. Das Internet war - im wahrsten Sinne - Neuland: "Es gab Arpanet und Euronet und Afrikanet. Wenn man kommunizierend wollte, musste man immer wissen in welchem Netz man sich beziehungsweise der andere sich befand, um ihn zu erreichen und um die E-Mailadresse herauszubekommen".

Lochkarte Content

Während seines Studiums belegt Heinz-Werner nebenbei ein paar freiwillige Seminare, in denen er mit Programmiersprachen und SPSS, einem üblichen sozialwissenschaftlichen Tool, arbeitete. Allerdings wurde bei SPSS noch mit Lochkarten programmiert. Diese mussten morgens durch ein Fenster in den Operating Raum durchgereicht werden, damit am nächsten Tag, die Ausdrucke abgeholt werden konnten. Dieser Prozess führte ihn dann schlussendlich zu der Arbeit mit Datenbanken und hier konnte er erstmals mit Hardware arbeiten, präziser mit Microkontrolern. Er legte Datenbanken für die Haltung von Erhebungsdaten, Fragebögen und Anderem an. Da SQL Datenbanken damals kaum auf PCs zu betreiben waren, wurde mit dBase bzw. Clipper gearbeitet. Erst später, ab Mitte der 90er, wurden dann auch SQL Datenbanken (DB2, Oracle) eingesetzt.

 

Nach seiner Arbeit an der Universität fing Heinz-Werner bei Thyssenkrupp an, kam dann zu der Xtend New Media und landete schließlich bei ETECTURE. Nach nun rund 15 Jahren konnten wir ihn 2018, im Rahmen unseres Kick-Offs, für seine langen Verdienste als Mitarbeiter besonders ehren.

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Unsere agile Arbeitsweise

Mit Heinz-Werner wechselte zeitgleich ein Kunde zu ETECTURE, für welchen er direkt die Verantwortung übernehmen durfte. Gleich bei seinem zweiten Kunden - kurze Zeit später - handelte es sich um einen großen internationalen Konzern, mit dem ETECTURE bis heute eine vertrauensvolle Partnerschaft hat. Das ist gerade im kreativen Bereich eher ungewöhnlich, denn hier wechseln große Firmen gerne ihre Partner. Eine Partnerschaft geht meistens nicht länger als zwei Jahre und auch vor diesem Hintergrund, sind 15 Jahre eine lange und stolze Zeit für eine Partnerschaft. Heinz-Werner sieht die Grundmauern dieser fruchtbaren Partnerschaft der Arbeitsweise von ETECTURE geschuldet: "Als digitaler Dienstleister setzen wir auf Qualität und Beziehung zu unseren Kunden, sind immer für sie da, gehen auf sie ein und denken mit."

 

Zu seiner ersten Tätigkeit für den internationalen Kunden gehörte der Aufbau einer soliden Infrastruktur. Derzeit wird primär der Operating Bereich und die über die Jahre entwickelten Applikationen betreut. Ein Full-Time-Job: "Wir haben sogar eine 24/7 Notfall-Nummer eingerichtet, unter der wir Tag und Nacht für den Kunden erreichbar sind".

 

Über die Jahre gab es, natürlich aufgrund wandelnder Programmiersprachen und der stetigen technischen Entwicklung, ständige Änderungen des Aufgabenbereichs. Aber auch ETECTURE hat sich in den Augen von Heinz-Werner in dieser Zeit gewandelt: "ETECTURE hat sich über die Jahre zunehmend professionalisiert, besonders im Bereich Entwicklung. Es haben sich immer mehr Teams gebildet und diese wurden mit der Zeit nach Kunden aufgeteilt. Darüber hinaus ist die Arbeit insbesondere durch neue Werkzeuge wie zum Beispiel Scrum immer agiler geworden."

 

Abschließend berichtet Heinz- Werner über die Hauptbeweggründe für seine langen Zeit bei ETECTURE:

 

"Ich arbeite aus zwei Gründen seit 15 Jahren gerne bei ETECTURE. Zum einen ermöglicht mir die Firma eine flexible Arbeitsweise, zum anderen sind die Arbeitsweise, die Kollegen und das Ambiente sehr angenehm und& ganz anders als bei allen anderen Unternehmen, bei denen ich bisher gearbeitet habe."

 

Zusammengefasst 5 gute Gründe, um bei ETECTURE zu arbeiten:

 

  • Flexible Arbeitszeiten

  • Entwicklungs- und Fortbildungspotential

  • Dynamische Teams mit agiler Arbeitsweise

  • Hohe Verantwortung und selbständiges Arbeiten

  • Kooperatives Arbeitsumfeld und sympathische Kollegen